Die bekanntesten Koi-Zuchtformen

Eine Frage des Geschmacks ist die Auswahl der Art des Kois.
So können die Kois in 13 Klassen einge­teilt werden, in denen es wiederum ca. 130 verschiedene Zuchtformen gibt, mit  vielen Varietä­ten die neu entstanden sind und die sich fortlaufend erweitern.

Die bekanntesten Koi-Zuchtformen:

Asagi

eine der ältesten Variationen des Nishiki-Kois; Grundform für viele Untergruppierungen; ein netzartiges Schuppenmuster in verschiedenen Blautönen bedeckt den Rücken; hellblaue Kopf darf nur rein sein und ohne Zeichnung; weiteres Merkmal dun­kelrote oder orange Flossenansätze

Bekko

Farbvarianten in weiß (Shiro), rot (Aka) oder gelb (Ki), die Muste­rung ist schwarz, sieht wie trittsteinartige Musterung aus

Doitsu

bedeutet übersetzt der deutsche Karpfen, besitzt entweder keine Schuppen oder große Schuppen entlang der Mittellinie des Rückens; auch Spiegelkarpfen bezeichnet

Goshiki

Übersetzung bedeutet fünffarbig, zurückzuführen auf rot, schwarz und weiß des Sanke, den 2 Blautönen des Asagi.

Gos­hiki Sanke nennt man die Tiere, die noch zusätzlich schwarze Anteile des Sanke enthalten

Hikarimoyomona

aus der Gruppe der metallisch, glänzenden Kois, in Gold, Silber oder Platin

Hikarimuji

umfasst eine Reihe von leuchtend farbigen Varianten; mit gelb, platinfarben, orange, grau sowie rauchgold; dadurch ist eine scheinbar endlose Zahl von neuen Kombinatio­nen möglich

Hikariutsuri

Kreuzungsergebnis aus Showa oder Utsurimono mit Hikarimuji, metallischer Glanz ist charakteristisch

Hukarimoyo

Bezeichnung aller Kois, die weder der Rasse des Hikarimuji noch den Hikariutsuri zugeordnet werden können; man nennt es Sa­kura Ogon, wenn Körper mit metallisch glänzenden Muster überzogen ist; sehr beliebte Form

Kawari-Mono

bezeichnet man die Kois die einstmalig entdeckt worden, aber keiner der anderen Rassen zu zuordnen sind

Kinginrin

gehört zur Gruppe der Farbkarpfen und bedeutet so viel wie Gold Silber Schuppe; Unterschied zu den Schuppen der metalli­schen Kois; haben eine reflektierende Schicht über gesamte oder einen Teil der Oberfläche; Schuppe kann gewölbt oder ganz flach sein; sie haben mindestens 2 Reihen über den gan­zen Rücken